Posts by DirkH

    Klasse, ein Anbieter mit Herz für Modellflieger. Super, vielen Dank. Viele Firmen bieten das Lohnfräsen oft nur als Großauftrag an oder halten sich bezüglich der Preise für Kleinaufträge sehr bedeckt. Die Preise für die veröffentlichten Frästeilesätze für die Kessler-Pläne sind schon mal sehr angemessen.


    Jetzt muss der Anbieter aktuell nur noch aktiv sein...


    Grüße


    Dirk

    Danke Felix, das hilft schon weiter. Also gezieltes Training mit manueller Steuerung bei allen Wetter-Verhältnissen und Windstärken. Und dann muss ich endlich den inneren Zwang zur "Bei-Fuß-Landung" verdrängen, die Platzlänge besser zum Ausgleiten/Bremsen nutzen und die paar Meter anschließend laufen.


    Grüße


    Dirk

    Hallo Ralph,


    das Problem kenne ich nach meinem Wiedereinstieg in die Fliegerei nur zu gut, Ralf F. hat auch schon - zu Recht - mit mir geschimpft, wenn die "Hungerlandung" gerade so hingewürgt wurde.


    Sollte man bei der Einleitung des Landeanflugs generell 2 - 3 Klicks auf Tiefe trimmen und den Segler ins beste Gleiten zwingen oder rein nach Gefühl Fahrt halten?


    Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    Du hattest im Zusammenhang mit dem Empfänger-Problem gestern auch von einem Software-Update gesprochen, welches der Verkäufer des Empfängers auch schon als Ursache des Problems nicht ausschließen konnte. Im Gegensatz zu den alten GR-12 L-Empfängern von Graupner beherrschen die nach der Insolvenz auf den Markt gebrachten Empfänger GR-12 L nach meinem Kenntnisstand mittlerweile auch das Summensignal. Nicht dass SJ die Software-Architektur für die neuen Empfänger geändert hat und der alte Empfänger hat u.U. ein inkompatibles Update erhalten!? Vielleicht liegt da die Ursache? Das ließe sich ja ggf. mit dem Verkäufer des Empfängers besprechen. Kanal 5 ist der Telemetrie-Ausgang, welcher aber erst aktiviert werden muss. Dann dürfte aber kein Servo mehr am Ausgang 5 funktionieren. Soweit ich das weiß, hat SJ nur ein entweder/oder programmiert.


    Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    herzlichen Glückwunsch. Prima gemacht. Ich habe mir nochmal die Bilderserie angeschaut. Ein kleiner Bereich könnte beim Erstflug nach der Reparatur u.U. Ärger machen, man steckt natürlich nicht drin. Auf den Bildern sieht das so aus, als hätte die Leiste für die Befestigung derTragflächen-Bügel im Bereich des vorderen Hilfsspants nur die Schmalseite als Klebefläche zum Hilfsspant. Eventuell wäre es ratsam, hier noch etwas großzügiger mit Epoxi zu kleben, damit eine sichere Verbindung zum Hilfsspant besteht. Kann man per Ferndiagnose aber relativ schlecht beurteilen. Wenn sich das stabil anfühlt, auf zum Erstflug.


    Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    nicht aufgeben. Das Problem könnte ohne zeitaufwendige CNC-Fräsarbeit mit einer Motorhaube in GFK-Positiv-Bauweise gelöst.


    Nimm als Basis einfach Styrodurplatten (kein Styropor), schneide mehrere runde Platten im Durchmesser der Motorhaube aus, bis die Einzelplatten übereinander gelegt die benötigte Höhe erreichen. Platten aufeinander kleben und dann die Vorderkante abrunden. Anschließend das Positiv aus Styrodur mit GFK-Matten belegen. Abschließend das Styrodur entfernen. Entweder mechanisch entfernen oder Nitro-Verdünnung draufschütten, bis sich alles aufgelöst hat. Einzig die Sternmotor-Attrappe fehlt. Die müsste separat gebaut und aufgeklebt werden. Gibt es aber auch als Fertigteil in diversen Shops ab 20 € aufwärts je nach Durchmesser.


    Styrodur ist billig, lässt sich hervorragend mit dem Cutter-Messer schneiden und ebenfalls super schleifen. So kann man günstige Ur-Modelle für den GFK-Abzug herstellen. Allerdings nur für Unikate, da die Form verloren geht.



    Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    sehr schön, das sieht gut aus. Auch die Krafteinleitung sollte i.O. sein, wenn die Verklebung zwischen den Hilfsspanten und der Befestigungsleiste für die TF-Bügel ausreichend stabil ist (sonst einfach mit Epoxi großzügig nachkleben).


    Das ist das Schöne an Holz, man kann sehr viel reparieren und ausbessern.


    Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    der Rumpf ist tatsächlich etwas verbeult, tut schon beim Hinsehen weh.


    Soweit ich das auf den Bildern sehe, waren die Tragflächen-Bügel im Urzustand an "Zungen" aus Holz an Spanten verschraubt. Diese Zungen scheint es nicht mehr zu geben, weil die oberen Spantbereiche mit den Zungen ausgebrochen sind. Das in der urprünglichen Form zu reparieren, dürfte sehr schwer werden. Egal wie die Reparatur letztlich ausgeführt wird, es muss m.E. immer eine Krafteinleitung von den Tragflächen-Bügeln in die Rumpf-Struktur (sprich in die Spanten) erfolgen.


    Ein Weg ohne die "Holzzungen" wäre eine massive "Brücke" aus Holz (z.B. Kieferleiste 20 mm x 10/15mm) mit den noch vorhandenen Spanten-Enden zu verkleben. Wichtig ist eine ausreichende Dimensionierung, damit eine große Klebefläche entsteht. Am besten wäre noch eine zusätzliche Verstiftung mittels Holzdübel (Teilstück der Schaschlikspieße), der in eine Spant-Bohrung eingeführt wird, damit vertikale Zugkräfte aufgenommen werden können. Ggf. die "Holzbrücke" mit Sperrholz auffüttern, damit die Tragflächen-Bügel in der korrekten Höhe montiert werden können. Auf dieser passend konstruierten "Holzbrücke" könnten dann die Tragflächen-Bügel verschraubt werden (zwei Löcher in den waagerechten Teil der Bügel bohren).


    Bei solchen Rumpfschäden im Bereich der "tragenden" Bauteile muss man leider sehr genau überlegen, ob man die "Operation am offenen Herzen" tatsächlich wagt und hierbei einen gangbaren Weg für die Krafteinleitung in den Rumpf findet. Man muss auch an die u.U. verbauten Bereiche rankommen.


    Vielleicht funkioniert das mit der "Holzbrücke" ja. Viel Erfolg.


    Grüße


    Dirk

    Eine kleine Ergänzung noch aus dem Wissensschatz von Gerd Giese im Zusammenhang mit der Lagerspannung:


    Es soll unter Berücksichtigung des im Akku gespeicherten Energiepotenzials im Fall einer Selbstentzündung eines gelagerten Akkus (z.B. durch nicht bemerkten Kurzschluss) einen Riesenunterschied machen, ob die Entzündung bei 3,7 Volt je Zelle oder bei 3,75 bis 3,8 Volt je Zelle erfolgt. Deshalb rät Gerd Giese, die EntladeSchlussSpannung im storage-Programm (bei ISDT-Ladegeräten kann die in Zehntelschritten eingestellt werden) besser auf niedrige 3,7 Volt einzustellen. Nach Abschalten des Ladegerätes und Wegfall des Entladestroms pendelt sich die tatsächliche Lagerspannung dann im Bereich von 3,72 bis 3,73 Volt je Zelle im unbedenklichen Bereich ein. Bei Ladegeräten mit fest programmierter Schlussspannung im storage-Programm (soll es geben) eher das manuelle Entladeprogramm nutzen. Dort kann die Schlussspannung i.d.R. frei gewählt werden.


    Ich persönlich habe auch schon einige etwas ältere Akkus aufgrund von irreversibler Blähung entsorgen müssen (waren Hacker TopFuel ecoX), nur weil ich sie - leider in Unkenntnis der chemischen Prozesse in Lipo-Akkus - regelmäßig über etwas längere Zeiträume (wenige Wochen) in voll geladenem Zustand gelagert habe. Mit Pech merken sich die Lipos auch solche "Misshandlung". Das ewige Entladen der Akkus war halt lästig und der nächste Einsatz kommt bestimmt ichwill. Seitdem gehen nicht entladene Akkus nach dem Flugtag immer in das storage-Programm. Spart ne Menge Geld.


    Viele Grüße


    Dirk

    Hallo zusammen,


    die Harzsysteme von Bacuplast sind generell gut zu verarbeiten und funktionieren auch in der Aushärtung. Bis hin zu einem Schiffsrumpf in Positiv-Bauweise mit 110 cm Länge mit einem langsamer härtenden Harz-System mit Luftfahrt-Zertifizierung hatte ich schon ne Menge Bacuplast-Produkte auf dem Tisch. Die Produkte haben auch eine sehr gute Lager-Stabilität nach Anbruch. Ich habe schon über 5 Jahre geöffnete Flaschen noch gut verarbeiten können.


    Bei den 5-Minuten-Harzen ist nach meiner Efahrung generell festzustellen, dass eine gute Aushärtung für mechanische Weiterbearbeitung u.U. erst nach ca. 2 Stunden erreicht ist. Die komplette Aushärtung dauert auch schon mal länger. Bis dahin hält der Gelier-Zustand der Systeme mehr oder weniger an. Muss man ausprobieren.


    Erprobt ist auch die sehr gute Beratungs-Qualität vor Ort (ist aber schon ein paar Jahre her).


    Viele Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    Vorsicht bei der 13 x 6,5 LS und 4s-Lipo. Abgesehen davon, dass der Motor in DriveCalc (=3548) nicht der von Dir angegebenen Typbezeichnung (3536) entspricht, ist der 40-A-Regler für den berechneten Motor 3548 viel zu knapp ausgelegt. Da benötigst Du m.E. auch und insbesondere für thermische Reserven eher einen 60 A- besser einen 70 A-Regler, da Du auch relativ viel im Teillastbereich unterwegs sein dürftest.


    Ist aber nur meine Meinung, wobei ich persönlich Spiegeleier lieber in Ruhe zu Hause brate.


    Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    mir persönlich tut es immer weh, wenn durch Fehlkäufe Geld in den Sand gesetzt wird. Der jetzige Strang passt gar nicht: falscher Motor, Regler braucht 70 - 80 A und die Luftschraubensteigung muss bei 8 Zoll liegen.


    Unter dem Strich halte ich (bei allen Hersteller-Versprechen) die Funcub und Deine Motormaschine nicht für vergleichbar. Die Funcub wird als eierlegende Wollmilchsau beworben und fliegt sicher auch die eine oder andere Figur. Dein Modell ist eine reinrassige Kunstflugmaschine und benötigt entsprechendes Equipment. Ich würde eine Funcub-Abstimmung nur mit größter Vorsicht auf Dein Modell übertrgen.


    Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    bin etwas spät dran. Ich gehe mal davon aus, dass das Abfluggewicht im Bereich zwischen 1400 und 1500 g liegt. Die Motorengröße sollte sich bei diesem Gewicht - sofern der Rumpf das zulässt - im Bereich zwischen 35 und 42 mm Gehäusedurchmesser bewegen. Für vernünftigen normalen Kunstflug-/ggf. relativ grenzwertige 3D-Flugeigenschaften sollte der Motor in der Lage sein, eine 13 x 8 Zoll LS bei 45 A Strom an 3s-Lipos zu verkraften. Der hohe Strom drückt natürlich die Flugzeit in den Keller. Bei 3D-Ambitionen und normalen kraftvollen Kunstflug ist eine 4s-Abstimmung vernünftiger (=Kraftreserven für Ausstiegsszenarien), d.h. der Motor muss mit einer 12 x 8 Zoll LS bei 35 - 40 A Strom klar kommen. 30 A Strom Aufnahme an 4s ist m.E. die untere Grenze für normalen kraftvollen Kunstflug ohne 3D.


    Diese Angaben muss der Motoren-Anbieter auf der HomePage angeben - sonst nicht kaufen!! Ein Restrisiko liegt natürlich bei Dir, habe nur versucht, eine relativ verlässliche Richtung für einen Motorenkauf anzugeben.


    Viele Grüße


    Dirk

    Hallo Sascha,


    leider geht nicht ganz ohne Physik.


    Der Grundparameter für die Auswahl eines E-Motors für einen Segler ist der Leistungsbedarf, um einigermaßen vernünftig auf Höhe zu kommen. Wie Stefan schon geschrieben hat, ist die elektrische Leistung das Produkt aus Spannung und Strom. Wenn ein Segler wie z.B. der EasyGlider vernünftig auf Höhe kommen soll, benötigt der Segler eine Leistung von 140 bis 160 Watt pro KG. Dieser Leistungsbedarf ist allgemeingültig für ausnahmslos jeden Segler mit einer Steigleistung á la EasyGlider. Will man etwas Leistungsreserve einrechnen, kann man auch mit 180 Watt pro KG Seglergewicht rechnen. Da der EasyGlider pi mal Daumen 1 KG wiegt (je nach Ausstattung) werden also 140 bis 160 Watt Leistung benötigt. Diese Leistung wird jetzt durch die Akkuspannung unter Last geteilt (hierbei kann man pro Lipo-Zelle 3,5 Volt ansetzen, dann gelingt auch der letzte Steigflug noch ordentlich). Bei einem 3s-Lipo-Akku im Segler wird also ein Motor benötigt, der 13,5 A bis 15 A Strom bei Vollgas mit annähernd leerem Akku zieht. Der Motor in meinem EasyGlider zieht z.B. unter Last bei 11 Volt 14 A an einer 9x6-LS.


    Auf Deinen Segler mit 600 g übertragen liegt der Leistungsbedarf somit für diesen Segler also bei 84 bis 96 Watt. Teilst Du diese Leistung durch die Anzahl der Lipo-Zellen multipliziert mit 3,5 Volt ergibt sich die Stromaufnahme des Motors, die dieser im Dauerbetrieb (typisch 5 Minuten) aushalten können muss. Jetzt hast Du alle Parameter, um die Datenblätter der Motorenanbieter zu studieren.


    Die Geschichte mit den KV pro Volt ist auch relativ schnell erklärt: Man kann die Drehzahl eines EasyGliders o.ä. mit pi mal Daumen 10000 U/min annehmen. Teilst Du diese Drehzahl durch die Lipo-Zellenzahl x 3,5 Volt, also bei einem 3s-Lipo durch 10,5, ergibt sich eine KV-Zahl von 950. Multiplex selbst baut in den EasyGlider einen Motor mit 850 KV ein. Legst Du den Antrieb nur für 2s-Akkus aus, muss die KV-Zahl entsprechend höher sein, weil die Luftschraube für vernünftige Leistung eben einen bestimmten Drehzahlbereich benötigt.


    Liegt ein Motor bei der gewünschten Zellenzahl bezüglich der maximalen Motorbelastung in dem Bereich, den Du zuvor berechnet hast, kannst Du den Motor kaufen.


    In der Regel geben die Motorhersteller auch noch die Luftschraubengröße an, welche für den Motor geeignet ist. Allerdings gebe ich Stefan recht, dass eine Vermessung des Antriebs unter Last den Beweis für die richtige Luftschraubenauswahl bringt.


    Willst Du es Dir ganz einfach machen, suchst Du Dir im Internet einen E-Segler in RR- oder RTF-Version aus, der vom Gewicht her Deinem Segler entspricht. Dann hast Du einen sicheren Anhaltspunkt für die Motorenparameter für Deinen Segler. Für Deinen 600g-Segler kannst Du diesen Weg z.B. über die Multiplex-Seite gehen und nach dem EasyStar 3 schauen (der ist mit 700 g angegeben). Den Antriebssatz könntest Du mit einem 3s-LipoAkku in Deinen Segler einbauen. Nur die LS-Blätter drehen, damit sie als Zugpropeller arbeiten. Das müsste funktionieren. Mir persönlich hat der Motor aber schon eine etwas zu hohe KV-Zahl und könnte bei Vollgas je nach Luftschraube u.U. schon ordentlich Lärm machen (das gibt auf der Gillich evtl. neuen Ärger mit dem Kirschenpflücker). Daher würde ich einen Motor mit etwas weniger KV suchen (um die 900 KV).


    Leider hängen die Motorengröße (Durchmesser) und die Leistung zusammen, weshalb Du m.E. kaum unter einem Durchmesser von 28 mm fündig werden dürftest. Der Terry von Graupner war tatsächlich für einen Graupner Speed 400 vorgesehen, dieser Motor hat einen Durchmesser von 27,7 mm. Da müsste doch ein 28er-BL passen (evtl. etwas dremeln), auch wenn sich die Motorglocke dreht.


    Innenläufer im Direktantrieb kannst Du im E-Segler übrigens generell vergessen, weil diese Motoren in der Regel auf Drehzahl ausgelegt sind (Lärmproblematik auf der Gillich !!!) und kein ausreichendes Drehmoment für die von uns verwendeten Luftschraubengrößen haben. Diese Motoren verlangen immer nach einem Getriebe.


    Grüße


    Dirk

    Auch wenn Du die Verklebung bereits ausgeführt hast: Relativ gute Erfahrungen (Multiplex Heron/ Elapor) mit der Möglichkeit einer Korrektur habe ich mit Sekundenkleber-Gel von UHU gemacht. Da es sich aber ebenfalls um Sekundenkleber-Kleber handelt, muss die Korrektur schon rechtzeitig erfolgen (so innerhalb von 10 bis 20 Sekunden).