Posts by FlugManni

    Das Tragflächen Profil:

    Im März 2012 (du meine Güte, ist das schon lange her)4y hatte ich mich an Norbert Habe gewandt, einem damaligen Profile Papst, damit er mir ein „optimales“ Profil aus seiner Sammlung für die ASW 17 empfiehlt. Dazu mußte ich ihm die genauen Abmessungen des Modells und das etwaige Gewicht angeben. Zusätzlich beschrieb ich ihm meine Wünsche bezüglich der Flugleistungen. „Die 17 sollte gut Thermik annehmen, und oben angekommen wollte ich sehr dynamisch 4y damit fliegen.“

    Er empfahl mir dann an der Wurzel das HN 951, und ab dem 2. Trapez das HN 950, welches bis zum Randbogen gestrakt wird. (Foto)

    Wie aus den Polaren ersichtlich haben sie bei allen Re – Zahlen einen gleichmäßigen Verlauf. Und damit dürfte es nicht sehr „Abriss empfindlich“ sein. Gerade bei den schlanken Flächen bei nur 80 mm am Randbogen und 187 mm an der Anschlußrippe ist das wichtig, da hat man keine hohen Re – Zahlen. ;(

    Ich habe mich für einen Einstellwinkel von 1,8° entschieden. (EWD 1,8° da HLW 0° zur Rumpfmittellinie)

    Die Nase sollte im normalen Schnellflug noch nicht zu sehr nach unten zeigt. Bei einem Auftrieb von ca. 0,5 sollte die 17 zügig gleiten wenn der hintere Rump noch waagerecht liegt.

    Mal sehen ob das alles so eintrifft. Leider kenne ich mich mit dem Berechnungsprogramm „FLZ-Vortex“ nicht aus. Vielleicht hätte man damit bessere Grundlagen schaffen können.

    Gruß Manfred 8)

    Wurzelrippe mit „neuem“ Profil ( HN 951 ) an den Rumpf „anformen“.

    Wie schon beschrieben habe ich vor ca. 50 Jahren das Profil auf die richtige Größe kopiert, auf ALU Blech 2 mm aufgeklebt, ausgesägt und gefeilt. Geht heute gar nicht mehr.:thumbdown:

    1. Weiß ich, daß das ungenau ist, und 2. gibt es ja die Fräsmaschinen die das auf ein 100stel genau fräsen.

    Die Rippen hat mir Felix aus 3 mm GFK gefräst. Vier Stück, je zwei an den Rumpf und je 2 für die Flächen. grinstop

    „Früher“ hatten wir die Rippen „genau“ nach Augenmaß auf die vorhanden aufgeklebt. Geht heute nicht mehr. Ich würde wahnsinnig wenn ich nicht wüßte, wie genau die Rippen da dran sind. denk49

    Also: Beide Rippen müssen nach vorne und hinten genau gleich angeklebt werden. Dann müssen beide exakt die gleiche Höhe haben. Und sie müssen beide den gleichen Einstellwinkel haben. Tagelang habe ich kurz vor dem Einschlafen, oder beim Aufwachen oder was die meisten bestimmt kennen auf der Toilette nach Lösungen gegrübelt. 4y Man muß ja auch die eigenen Möglichkeiten berücksichtigen.

    Ich mache es so: Auf eine geschliffene Eisenplatte lege ich links und rechts vom Rumpf geschliffene gleiche Eisenklötze. Für meine Wurzelrippen habe ich ebenfalls bei Felix zwei genau passende „Negative“ für die WR – Unterseite fräsen lassen. Diese haben auch exakt beide die gleiche Höhe. Damit sie auch exakt unter den Rippen sitzen und nicht verrutschen können, habe ich sie mit Sek.-Kleber Gel an den Rippen fixiert. Diese Teile liegen auf den Klötzen und „stützen“ die WR von unten. Da der Verbinder „Meister“ aus genau geschliffenem Stahl ebenfalls zum Einsatz kommt, wird auch der mit Stahlklötzchen unterstützt. Die Höhe der CFK Unterstützungen ergab sich aus der Höhe der noch vorhandenen genauen Eisenklötzchen mit denen ich den Stahlverbinder unterlegen konnte. So hatte ich die Gewähr, daß auch er genau winkelig und waagerecht lag.

    Um jetzt den Einstellwinkel von 1,8° zu erreichen, muß ich die hintere Rumpfröhre so weit anheben, bis die Grad Zahl erreicht ist. Das kann ich mit meinem Digitalen Winkelmesser genau einstellen.

    Dazu benötige ich die Rumpf Mittellinie.

    Um diese herauszufinden waren aber auch noch ein paar Vorarbeiten nötig: Das HLW steht 0° zur Rumpf Mittellinie. Durch verschiedene Messungen wurde die Mittellinie auf vorher aufgeklebtes Malerkrepp hinter der Profilanformung und vor dem SLW angezeichnet. Damit auf diese Linie der Winkelmesser positioniert werden kann, habe ich eine Kiefernleiste genau an der Linie entlang mit Sek Kleber Gel angeheftet.

    Auf der angeformten HR Rippe habe ich ebenfalls zur Kontrolle eine Kiefernleiste genau an der Profilmittellinie angeheftet.

    Zur Kontrolle wurde der Winkelmesser auf die HLW Leiste gestellt und „genullt“ und anschließend auf die Rumpfleiste gestellt. Auch hier zeigte der W.-Messer „0°“ an. grinstop Jetzt war ich sicher, daß die Leiste am Rumpf genau mit dem HLW überein stimmte. Denn nur diese konnte ich beim Ausrichten einsetzen, weil die Leiste am HLW wieder entfernt werden mußte, da die HLW Hälften zum Ausrichten des Rumpfes wieder angesteckt werden.

    Trockenübung: Ich gerate nicht gerne unnütz in Streß, 8| und so wird das ganze Ausrichten als „Trockenübung“ ohne Kleber ausprobiert.

    Da die Wurzelrippen auf den Stahlblöcken genau parallel, also mit 0° auflagen, wurde der Digi Winkelmesser darauf „genullt“ und anschließend auf die Leiste gestellt. Jetzt wurde die hintere Rumpfröhre so weit angehoben, bis der Winkelmesser 1,8° anzeigte. So, der Einstellwinkel war schon mal festgelegt.

    Jetzt wurde der rechte Winkel vom Master – Stahlverbinder zu den Wurzelrippen ausgerichtet. D.h., daß beide Wurzelrippen in Richtung nach vorne und hinten gleich saßen. Ich bin mir deshalb so sicher, weil die Rippen CNC gefräst und deshalb genau gleich und paßgenau auf dem Verbinder saßen.

    Zuletzt wurde der Rumpf um die Längsachse ausgerichtet. Mit Hilfe eines Winkels wurde das SR genau senkrecht gestellt.

    Zur zusätzlichen Kontrolle wurden die Höhen der Endleisten der angesteckten HLW gemessen. Gleiche Höhe = alles winkelig.

    WR ankleben:

    Damit die GFK Wurzelrippen gut am Rumpf haften, habe ich die Innenseite der Rippen und die Außenseite am Rumpf mit einem 3 mm Bohrer angebohrt. Und die Klebeflächen mit Schmirgel angeraut.

    In diese Löcher habe ich erst unverdünntes Harz dünn mit einem Pinsel „einmassiert“. So kann sich die anschließend aufgebrachte „Mumpe“ gut mit den Löchern verbinden. Andernfalls kann sich die Mumpe durch Staub oder Luft in den Löchern nicht richtig verbinden.

    Anschließend wurde alles noch einmal wie oben beschrieben ausgerichtet und die beiden Rippen mit Schraubzwingen leicht angedrückt.

    Damit kein herausquellendes Harz den Verbinder festklebt, habe ich ihn mit Trennwachs behandelt und zusätzlich dünn mit Margarine eingeschmiert. Hat sich bewährt, denn alles ließ sich trotz herausgequollenem Harz leicht entfernen.

    Alles aushärten lassen und bloß nicht an den Tisch oder an das Modell stoßen.

    Diesen Arbeitsgang habe ich lange hinaus geschoben, denn der ist so endgültig. :evil:

    Aber nach der Trockenübung und dem Ankleben hatte ich ein gutes Gefühl. Und das hat sich auch nach der anschließenden Kontrolle bestätigt.

    „Ich liebe es, wenn ein Plan gelingt.“ happy

    Höhenruder:

    Obwohl die originale 17 ein Klappenruder hat, habe ich mich vorerst für ein Pendelruder entschieden. Aus Erfahrungen mit den vorherigen 17 weiß ich, daß das Klappenruder mindestens genauso gut anspricht wie das Pendelruder. Bedenken, daß das Leitwerk mit der 1:5 Größe der Klappen zu klein ist haben sich nicht bestätigt.

    Aber um die EWD bei verschiedenen Flugzuständen genauer ausprobieren zu können, baue ich es erst mal als Pendelruder. Da die HLW Anformung genau 0° zur Rumpfmittellinie wie auch beim Original ist, wird ein eventuelles späteres Anpassen des Einstellwinkels an der Wurzelrippe erfolgen.

    Der Aufbau wurde vorher schon beschrieben. Er ist genauso wie beim ASY. Da sich auch beim ASY die Anlenkung, CF Rohr D6 mm, ALU Kugelkopf und M3 Gabelkopf in allen Flugzuständen bewährt hatte, wurde auch sie übernommen. grinstop

    HR Lager ist schon im Forum beschrieben!!!!!

    Als nächstes: "Ankleben der beiden Wurzelrippen." 8)

    SLW Abschluß Spant:

    Dieser Spant besteht aus 3 mm Depron mit CF Schlauch überzogen. Vor dem Einharzen habe ich noch ein mit Harz getränktes Stück Schaumgummi oberhalb des Winkelhebels für das HLW hineingeschoben. Das sorgt für mehr Stabilität im Bereich der HLW Aufnahme. grinstop

    Ja, es ist Mehrgewicht. Aber ich hasse es, wenn stolz leicht gebaut wird, und nach ein paar Landungen ist alles geknickt, gerissen oder losgerappelt und muß umständlich repariert werden. kotz

    Damit der Spant beim Einharzen nicht nach hinten in das SLW hineinrutschen kann, habe ich ein paar kurze Balsa Stücke mit Sekundenkleber an die richtige Position innen angeklebt. Damit sich das SLW im Bereich des HLW nicht unkontrollierbar zusammen drücken kann, und die HLW nicht mehr richtig an den Rumpf passen, habe ich dort ein Distanzstück aus Balsa mit Sek.-Kleber angeklebt. (Foto)

    Damit SR Und Dämpfungsfläche schön miteinander fluchten, baue ich zuerst den ein geharzten Spant ein, und baue das SR ebenfalls ein. Der Depron Spant wird an beiden Seiten mit Holzleisten und Klemmen soweit zusammen gedrückt, daß er mit dem SR bündig verläuft.

    Damit das SR nicht eventuell am Spant durch das Ausbeulen des CF Schlauches fest klebt, habe ich diesen Bereich am SR mit Packband abgeklebt und mit Trennwachs behandelt.

    Auf dem Foto ist alles gut zu sehen. Auch das Scharnierteil im Rumpf.

    Nach dem Aushärten war alles so wie geplant. "Ich liebe es, wenn ein Plan gelingt." happy

    Gruß Manfred 8)

    SR Anlenkung:

    Vorzugsweise werden SR bei größeren Seglern gerne mit Seilzügen beidseitig an gelenkt. Fesselfluglitze, Kevlar Litze oder Bowdenzüge. Um das aber wirklich „flatterfrei“ zu bekommen, muß man die Seilzüge sehr feste spannen. Ich hatte das damals bei mehreren ASWs so gemacht. Ein zu starkes Spannen ging auf die Servos. Ich hatte deshalb extra einen Hebel mit Kugellager in einem Spant befestigt an dem ich die Seile spannen konnte, und diesen dann erst mit dem Servo verbunden. Aber irgendwie konnte man die Ruder immer noch mit den Fingern hin und her bewegen.

    Um nun bei den heutigen Sturzflug Geschwindigkeiten ein Flattern gänzlich auszuschließen, wird das SR nun mit zwei CFK Rohren D 4 mm beidseitig angelenkt. Man muß hierbei darauf achten, daß die Abstände der Löcher in den Anlenkungen am Ruder und am Servo gleich sind. Ans hintere Ende habe ich aus Platzgründen Gewindestangen M2 in die CFK Rohre mit Endfest 300 geklebt. Die Gabelköpfe habe ich auch insgesamt schmaler geschliffen damit sie nicht am Rumpf schleifen.

    Der Vorteil ist jetzt, daß ich keine großen Zugbelastungen mehr habe und eventuelles Spiel durch die Gabelköpfe „wegschrauben“ kann. Außerdem fallen der zusätzliche Hebel und der Spant, so wie der ganze Aufwand weg.

    Bis später. Manfred

    Hab mal wieder n bißchen Zeit. 4y

    Seitenruder.

    Der Aufbau ist ja vorher schon beschrieben. Da ich es abnehmbar haben wollte, habe ich wieder mein altbewährtes System angewendet.

    Am oberen Ende klebe ich einen „Haken“ aus 1,5 mm Stahldraht genau mittig in den Rumpf. Auf den kann ich das SR einhängen. Im SR habe ich ein Sperrholzteil mit einlaminiert, auf dem in der Mitte eine Mutter M2 aufgeklebt wurde. Im Sperrholz ist natürlich ein Loch in der Mitte.

    Am unteren Ende benutze ich mein Scharnier System. Es besteht aus je ein Stück GFK Platte für den Rumpf und ein Stück der in das SR geklebt wird. Genau mittig wird je ein 2 mm Loch gebohrt. Der „Scharnierbolzen“ ist eine Inbusschraube M2. Diese Schraube wird mit einer Mutter M2 feste auf das untere GFK Teil für den Rumpf verschraubt. Die Mutter wird mit 5 Min Epoxy verklebt.

    Das SR GFK Teil wird auf die Schraube gesteckt, und darüber wird ebenfalls eine M2 Mutter soweit auf das GFK Teil aufgeschraubt, daß sich die Mutter mit dem SR Gfk Teil ca. 45° nach beiden Seiten drehen kann. In dieser Position wird die obere Mutter ebenfalls mit 5 Min. Epoxy festgeklebt.

    Dieses System hat den Vorteil, daß man die Schraube feste anziehen kann, und sich das obere Teil darüber leicht bewegen läßt.

    Die Fotos sind schon etwas älter. Aber das Prinzip ist deutlich erkennbar.

    Beim Abnehmen des SR schraubt man die Schraube heraus und hakt das SR oben aus.

    Beim Einbauen hakt man das SR oben ein, setzt das SR auf das GFK Teil im Rumpf und schraubt die Schraube hinein. Keine Sorge, die Schraube M2 findet die Löcher der Muttern sofort. Deshalb ja auch „Inbus“ Schraube. Die bleibt (meistens) auf dem Inbusschlüssel stecken.

    Bis später.

    Du meine Güte! Und ich hatte mir den damals als coolen Rocker vorgestellt. Da bin ich voll drauf abgefahren. Da konnte man super drauf tanzen. "Er reist von Stadt zu Stadt; hat Mädchen an jeder Seite usw. " Das hatte ich mir in dem Alter 16 bis 18 auch immer gewünscht. grinstop

    und wenn ich die Band so sehe---

    und die Zuschauer, alle sitzen brav an ihren Tischen, auf jedem Tisch ein Tischlämpchen; alle im Anzug oder im schönsten Kleid----- am Schluß klatschen alle artig.

    Man sieht aber in den Gesichtern der Mädchen die Spannung, und das sie das Klasse finden. Aber außer ein bisschen Nicken sieht man keine Bewegung. Sie dürfen ihre Gefühle nicht zeigen. Heute undenkbar. Aber damals "schickte sich das nicht".

    Gut das diese spießige Zeit vorbei ist.

    Die jungen Leute von heute können sich die Spießigkeit und Einengung gar nicht vorstellen. Auch wenn man das als Opa erzählt. Es glaubt keiner so richtig.

    Als ich schon mit 19 verheiratet war, mußten wir ab 22 Uhr im Tanzlokal noch unseren Ausweis zeigen. Ab 22°°Uhr durfte man nur ab 18 Jahren bleiben und das war bis 24°°. Ich mußte als Vater meine Tochter erst um 22°° Uhr in die Disko fahren und nachts um 4°° Uhr wieder abholen.

    Der Rock an Roll war eine richtige Befreiung für uns damals. Ja ich weiß, ich wiederhole mich. Kann es aber auch nicht genug sagen.

    "Früher war nicht alles besser". Na gut es war mehr Lametta aber sonst.

    Gruß Manfred


    Nein, so lange braucht er nicht dafür. Das ist wie beim Akku Laden, bis 80% geht es schnell, und das reicht in den meisten Fällen. Die restlichen 20 % braucht man nicht unbedingt.

    Gruß Manfred 8)

    Hallo Stefan,

    noch ein Tipp zum Einstellen: Wenn Du nach kurzer Zeit meinst, daß Modell fliegt jetzt super, Solltest Du die Extrem Einstellungen herausfinden.

    Z.B. Was passiert, wenn ich den Vogel lahmer trimme? Und zwar beim Geradeausflug oder beim Kreisen, oder bei Gegenwind.

    Das gleiche gilt für den Schwerpunkt. Kann der noch weiter nach hinten? Denn dann mußt Du mehr Tiefe trimmen. d.h. "Er läuft besser" Die Thermik zeigt er trotzdem direkt an, weil der SP weiter hinten liegt. Auch beim Kreisen ist das von Vorteil. Müßtest vielleicht nur etwas mehr "abstützen".

    Auf jeden Fall wirken die Ruder viel agiler. Es kann aber auch zu viel Tiefe sein, dann heizt er wie blöd und nimmt nichts mehr an.

    Sollten sich bei diesen Einstellungen die aufgezählten Eigenschaften nicht einstellen, ist die Grenze überschritten und Du gehst wieder etwas zurück.

    Am Anfang nicht zu kleine Schritte wählen, damit Du due Unterschiede schneller merkst. Wenn Änderungen in zu kleinen Schritten vorgenommen werden weißt Du nicht, ob vielleicht "noch etwas mehr geht" und Du hörst zu früh mit dem Einstellen auf.

    Was jetzt kleine oder große Schritte bei Änderungen sind, hängt natürlich vom Modell ab. Das kann ich jetzt pauschal nicht sagen.

    Aber Du bist ja auch kein Anfänger mehr.

    Erst wenn Du von den Grenzbereichen wieder zurück gehen mußtest, kannst Du sicher sein, daß Du die richtige Stellung erst mal gefunden hast. "Erst mal" deshalb, weil, wenn Du ein Modell immer wieder und oft einsetzt, fallen Dir auch Kleinigkeiten je nach Wetterlage auf, und Du könntest weiter ausprobieren.

    Noch etwas zum "Abfangbogen": Beim ersten Einfliegen sollte er "normal" sein. D. h. das Modell fängt sich im weiten, nicht zu großen Bogen ab. Wenn Du dann mit dem Schwerpunkt und mit dem HR und mit den Klappen herum experimentierst, kann es sein, daß der Bogen in der Thermik Stellung sehr klein wird. In Speedstellung sollte sich kein Modell abfangen, aber auch nicht unterschneiden.

    Alles richtet sich immer nach dem Einsatzzweck des Modells? Kann man also nie so pauschal für ein Optimum sagen.

    Ich könnte ein Buch schreiben. Aber wer will das schon lesen.     4y Im Laufe der über 10 Jahre habe ich bei dem ASY immer wieder neues entdeckt, von dem ich vorher nie etwas geahnt hätte. Manches ist auch durch Zufall aufgefallen. Das hätte ich nie bewußt ausprobiert.

    Der ASY ist mir noch nie langweilig geworden, wie Paul schreibt. Also ist es das richtige Modell für mich. happy

    Gut jetzt.

    Gruß Manfred8)

    Hallo Stefan,

    du hast schöne Modelle! Das sind alles ganz spezielle Modelle für bestimmte Flugaufgaben.

    Wenn sie so fliegen sollen "wie du es dir vorstellst", Solltest du nicht laufend die Modelle wechseln. Jetzt wirst du sagen: "ja der Manni, der fliegt ja nur immer das gleiche Modell, das möchte ich aber nicht." Gut, brauchst Du auch nicht. Fakt ist aber, daß du dich nur mit einem Modell so lange beschäftigst bis es so fliegt, wie du es dir vorschwebt. Das heißt auch, mit dem gleichen Modell bei ALLEN Wetterlagen (natürlich nicht bei Sturm und Regen).

    Wettbewerbsflieger brauchen auch eine längere Zeit bis das Modell so fliegt wie sie es sich vorstellen. Dann sieht man die fliegen und denkt: "bo ey, so will ich auch fliegen." Geht aber nur bei systematischem Einfliegen.

    Und solche Beiträge wie oben die helfen nur sehr bedingt weiter. Weil die ja auch nicht nur auf ein Modell bezogen sind.

    Mein Vorschlag: Nimm das Modell welches du am meisten fliegen möchtest und fliege es erst mal so lange ein bis du zufrieden bist. Dann erst nimm dir das nächste vor. Und wenn du meinst, daß es jetzt ganz gut fliegt, setze es den ganzen Tag ein und am nächsten Flugtag wieder. Damit du auch die Unterschiede bei verschiedenen Wetterlagen spürst. Sogar bei gleichen Wetterlagen sind nicht alle Tage gleich. Das weißt du ja auch.

    Und wenn in der Eifel der Wind stark auf den Hang bläst, kannst du ja einen schnellen Vogel nehmen und einfliegen. Aber du solltest zum Einfliegen immer nur ein Modell nehmen den ganzen Tag. Sonst wird es nie so wie du es dir vorstellst.

    Auch das kann Spaß machen. Denn du wirst plötzlich spüren, daß das Modell sich plötzlich anders verhält als vorher.

    Ich weiß, daß du gut fliegen kannst, aber jedes Modell verhält sich anders. Und das Optimieren braucht seine Zeit.

    Jetzt aber genug. Im Grunde weißt du das auch.

    Ich hoffe, daß du nicht beleidigt bist weil ich wie ein "Oberlehrer" geschrieben habe. (Ich hasse Oberlehrer. schläger)

    Gruß Manfred. 8)

    Hallo Thomas,

    "Plastik" - Flächen. 4y

    Weiß selbst noch nicht wie das wird. Ich werde die Negativschalen als Formhälften benutzen. Das ist zwar nichts neues, aber ich habe das noch nicht gemacht. Zu diesem Zweck sind die Kerne / Schalen so geschnitten, daß die äußeren Schalen auf Maß sind, und nicht die Kerne.

    Werde auch darüber berichten. Bin selbst gespannt. denk04 Wenn´s nicht klappt, laß ich mir vom Paul Flächen drucken. Das kann er super. grinstop

    Gruß Manfred

    Ja Andreas, wenn man jahrelang alles verbessert, kann man nicht mehr "normal" bauen. denk38 Da hat man kein ruhiges Gewissen mehr. Das ist der "Nachteil" bei viel Bauerfahrung.

    Als ich die 17 um 1980 mehrmals gebaut hatte, Wurden die Flächenkerne von Hand mit dem heißen Draht geschnitten. Das Profil wurde selbst gestrickt. Unpassendes wurde gespachtelt und geschliffen, Und dann wurde monatelang damit zufriedenstellend geflogen. Das Gute in der Zeit war, daß man keine Vergleichsmöglichkeiten hatte. Also war man stolz und zufrieden. happy

    Felix hat mir freundlicherweise Wurzelrippen mit dem neuen Profil gefräst grinstopunten im Bild! Die oberen Rippen sind für den ASY und die habe ich "von Hand" heraus gearbeitet. So habe ich jetzt die Gewissheit, daß die Rippen / das Profil 100 %ig stimmt. Früher hatte ich das Profil auf dem Kopierer in der richtigen Größe kopiert, aufgeklebt und nach Augenmaß ausgesägt / gefeilt. 4y

    Jetzt muß ich mir überlegen, wie ich die gefrästen WR an den Rumpf bekomme. denk04 Das möchte 110%ig machen; "ungenau" wird es noch von alleine. Je nach Anspruch ist ein zehntel mm schon "ungenau".

    Werde dann später noch dazu schreiben.

    Frohe Ostern an Alle und Grüße Manfred 8)

    8|

    Das sieht schon so aus, daß es nicht lange halten kann. So wie ich mich erinnere, ist am Ende des Gummis eine Öse. Das heißt ein längeres Stück an dem die Öse befestigt ist wird in das Gummi gesteckt. Oder ist es nicht hohl? Wie das Stück befestigt wird weiß ich im Moment nicht. Diese Öse wird dann an dem Erdanker befestigt. Auf der EMC Vega Seite kann man das leider nicht so richtig sehen. Aber Gummistart Experten wissen bestimmt was ich meine. Das sollten wir so professionell wie möglich machen. Es ist nämlich nicht ganz ungefährlich mit dem F3B Gummi.

    Gruß Manfred 8)

    HLW / Rumpf:

    mittlerweile habe ich die HLW Lagerung (Kugellager li und re) eingeklebt. Dazu habe ich genau gleich geschliffene Metall Klötze li und re unter das aufgesteckte HLW gelegt. Alles liegt auf einer geschliffenen Metallplatte. Damit das HLW auch in der Höhe an die Anformung passt, habe ich den Rumpf mit Papp- und Papierstückchen unterlegt

    Dann habe ich den Rumpf an dem montierten und fixierten SR ausgerichtet. Das Zeichenlineal wurde vorher genau "geeicht". grinstop

    Alles aushärten lassen. Paßt. happy

    Gruß Manfred 8)