Stromversorgung 4Meter Segler.

  • Ich weiß die Frage ist schon oft aufgetaucht, aber ich bin nicht müde nachzufragen.

    Hoch Volt oder nicht, welche Akkuweiche ist sinnvoll? Was für Akkus?

    Ich habe bis jetzt in meinem Blanik ein 4000 Lipo 2S, geht alles, aber bei Ausfall vom Akku blöde.

    Ralph, deine ASW 27 zum Beispiel: welche Servos hast Du verbaut, welche Stromversorgung, wenn Akkuweiche welche?

    Da verliert man schnell den Überblick. Es ist vielleicht interessant wie andere das Problem lösen oder noch nicht drüber nachgedacht haben.

    Wir bewegen 5kg Segler durch die Luft, da wäre Sicherheit erstes Thema.


    Gruß Andreasvolvolvol

  • Hi Andreas, meine Standardausruestung bei den vorbildgetreuen ist derzeit: Hochvoltservos und ein 2500 mah lifepo Akku von a123. Dieser Akku scheint mir einer der zuverlässigsten zu sein, zwar recht groß für die Kapazität, aber halt nicht überzüchtet. Von diesen Akkus habe ich nur zwei Stück, die die Modelle wechseln, so entfällt ein Haufen Pflegeaufwand...


    Gruß Ralph

  • Also keine Doppelversorgung , lifepo Akkus 2s haben 6,6Volt ,ok.

    In deiner ASW werkeln ca 9 servos , welche hast Du drin KST ? nehme an 6 Flächenservos und 3 im Rumpf.

    Bei einem neuen Modell werde ich wohl auch auf Hoch Volt umstellen.



    Gruß Andreasvolvolvol

  • Es gibt verschiedene sehr gute Akkuweichen....

    Mein Freund Dirk (entwickelt sicherheitsgerichtete Steuerungen für DB & Co, und NITRO DP), sagt immer: Was nicht eingebaut ist, kann auch nicht ausfallen!


    Darum hat Ralph in meinen Augen eine sehr gute Wahl getroffen.

  • Genau, in den Flächen sind KST HVServos, leider waren elektrische Stoerklappen verbaut die nicht hochvoltfest sind (die haben 2 eigene Drehzahlbegrenzer) und im Rumpf gesammelte Werke an hochwertigen Servos, besonders für das Höhenruder. Das Fahrwerksservo ist noch mit einer Schutzschaltung versehen, die den Strom bei Blockaden abstellt (gibt es bei Schambeck), hat mir ganz am Anfang schon einmal den A.... gerettet...

    Gruß Ralph

  • Für eine redundate Spannungsversorgung nutze ich gerne meinen Optiguard, bei Bedarf übernimmmt der kleine 450mah 2s Akku die Spannungsversogung.

    Ob Hochvolt oder Niedervolt ist egal, beim Anschluss stellt sich die Spannung auf 0,5V unter der bisherigen BEC Spannung ein.

    Geladen wird der Akku über das BEC oder HV Akkus.

    Hat man eine Spannung von 7,5V liefert der Optiguard 7V, bei 5,5 dann 5V.

    Dieses kleine Teil nehme ich immer mit von Modell zu Modell.

    Selbst in meinem super engen Xplorerrumpf bekomme ich solch ein kleines Teil noch untergebracht,

    Bei Modellen die vierstellig sind möchte ich ungerne mich nur auf das BEC oder denn einzelnen Akku verlassen müssen.

    Falls wirklich etwas sein sollte, bekomme ich per Telemetrie mit, dass hier die Spannung zusammengebrochen ist, und der Optiguard nun die Spannungsversorgung übernimmmt... dann heist es landen.

    Für mich eine super Sache....

  • Hallo Andreas,

    ja, habe ich so gemacht.

    Allerdings ohne diode, da Hochvolt und mit opto Regler.

    Funktioniert seit 9 Jahren. Die Life Akkus habe ich letztes Jahr gegen Liion getauscht.

    Ich lade ohne wenn und aber vor jedem Flug. Parallel, 1s, 2p, mit 2A. Dauert meist nur 30 Minuten oder weniger.

    Sehr gut finde ich, dass ich immer erst die rc Funktion testen kann, bevor ich den Motor scharf mache und ich nach der Landung auch immer erst den Motor ausmachen kann und rc noch da ist.

    Der Motor wird mit einer einfachen Brücke im Pluskabel gebrückt.

    Gruß Thomas

  • Hallo Andreas,

    ABER PASS AUF!!! Ich habe es auch mal so gemacht wie Thomas. Da ich aber bei allen anderen ASYs bisher nur immer einen Akku laden muß, habe ich am Hang in Umbrien einmal im Laufe des Gefechtes nur den Motor Akku nachgeladen und den Empfänger Akku vergessen. schlägerIst natürlich Saublöd, aber es ist passiert. d009

    Da ich fast den ganzen Tag geflogen bin, stieg der Empfänger denn auch bei 3,5 V aus (Logdatei Foto)

    Ja ich weiß, so etwas kann nur der Manni vergessen. hammer Mir passiert so etwas nicht. lachen1

    Trotzdem ist diese Konfiguration sehr gut. grinstop Man darf nur nicht....:cursing:

    Gruß Manni 8)

  • Ist denn hier auch eine Redundanz des Akkus gegeben? Was passiert wenn der Akku schapp machen sollte... passiert in der Regel nicht, ist mir klar.

    Aber gerade da gefällt mir der Optiguard und die Redundanz des Systems.

    Ich hänge ungerne Flieger im >1000€ an nur einen Akku. Ansonsten in geräumigen Rümpfen eine super Lösung.

  • Es kommt halt drauf an.

    Das Problem im e- Segler sind ja die bec.

    Ich hab hier aber einen opto Regler.

    Man kann beliebig viele dieser Schaltungen kombinieren und per diode trennen. Im f3x wird das aber ein Platzproblem. Dort finde ich den optiguard auch besser.

  • Na ja, die Diskussion ist schon nicht die gleiche. Die Anwendungen und Ansätze unterscheiden sich sehr. Zweiter Akku, sbec, bec mit Backup-System, bec mit 2. Akku.....das dann im reinen Segler, e-Segler, Motormodell.

    Im Excel z.b. hab ich Platz. Da habe ich einen sunrise Regler, der einfach einen zweiten Eneloop verträgt. Die bec Spannung ist höher. Ich merke also, falls dieses ausfällt. In eine maxa o.ä. passt das aber eher nicht. Aber der Hinweis auf den alten Thread ist trotzdem gut, so gibt es nochmal einen Überblick.