Beiträge von FlugManni

    Ein kleines Video vom MSC Plettenberg. Ganz witzig finde ich, daß die Camera Bildrate sich genau mit der Rotorumdrehung deckt.

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    Übrigens, heute ist Flugplatzfest in Plettenberg. Ich werde die Jungs gleich besuchen.

    Gruß Manfred

    Hallo Freunde,

    Monte Lema, faßt so wie am Ringelshäuschen. 4y

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    Ich könnte schon wieder sofort losfahren. Seufz. Aber ich sage mir dann: "Ringelshäschen ist auch ein schöner Hang." ;)

    Na gut, das Panorama.........

    Hallo Felix,

    ich möchte dir auch meinen Dank aussprechen für den geleisteten Einsatz. Ich glaube, daß wir alle wissen wieviel Arbeit darin steckt. Und gerade deshalb bin ich auch der Meinung, daß man das nicht nur einem Mitglied zumuten kann. Das wir uns an die Kamera gewöhnt haben und uns die Sache sehr gut gefällt, ist deiner Arbeit zu verdanken. Auch dein Kostendenken hat dem Verein viel Geld gespart.

    Aus den oben genannten Gründen sollten wir die Kamera extern anbringen und betreuen lassen, damit wir diesen Vorteil weiter nutzen können.

    Gruß Manfred

    Na ja, ich habe es nicht eine ganze Woche ausgehalten. 4y


    Zuerst Paßstifte herausschlagen, die Unterform (liegt oben) an der WR Seite angehoben. Kein lautes knacken, nein, ein schlürfendes Geräusch als sich die Form von der Fläche ablöste. Diese Formhälfte bestand nur aus einem 18 mm dickem Brett auf dem der Schaumstoffbefestigt war. Deshalb bog sich die „Form“ und löste sich Stück für Stück ab. Ich war sehr positiv überrascht, daß die Form keinerlei Beschädigungen hatte. Sieht man auf dem 1. Foto. happy


    Dann habe ich die Vorrichtungsseite angehoben. Das ging jetzt etwas schwerer da auf diese Formunterlage die Vierkantrohre aufgeklebt waren, und so die „Form“ steif blieb. Ich habe dann mit Hilfe eines Montage Eisen die Fläche Stück für Stück ab gehebelt. Es ging sehr leicht. Sonst hätte ich das so nicht gemacht. grinstop


    Schon hatte ich die Fläche entformt. Auch hier hatte die Form keinerlei Beschädigungen. Nur das Packband hat sich an einigen Stellen gelöst. happy


    Ich habe die WR Vorrichtung gelöst, die Nasenleiste entgratet, und die Endleiste beschliffen. smiley40


    Jetzt fängt die Arbeit erst richtig an. Randbogen herstellen und anbringen, Spritzspachtel auftragen und dann schleifen, füllen, schleifen…. Usw.


    Bis zum nächsten Beitrag kann es jetzt etwas dauern. Denn da das Resultat positiv ausfiel, werde ich jetzt die zweite Form erstellen und die rechte Fläche genauso herstellen.


    Bis dann.

    So, nun steht der Formenschließung nichts mehr im Wege. Ich mußte also ran.


    Zuerst werden sämtliche Klebeflächen dünn mit Harz eingepinselt. Nasenleisten -, Endleistenbereich, und alle Holm Klebeflächen.


    Die Verbindertasche und alle Holmstege werden mit Hilfe einer schmalen Farbrolle mit Harz getränkt.


    Anschließend wird „Mumpe“ für die Verbindertasche an gemischt und an den entsprechenden Stellen aufgetragen.


    Jetzt wird der Hauptholm zusammengestellt. Die zwei äußeren Holmstege werden an die Verbindertasche angelegt und mit Kevlar Roving stramm umwickelt. Das erleichtert die spätere Arbeit, und es ist gewährleistet, daß sich diese Teile feste verkleben. Die anderen Holmstege werden der Reihe nach zusammengelegt. Dazu gehören auch die Abstandsholme. Dann werden die Teile zusammengefügt und mit Garn umwickelt. Das dient dazu, daß die Holmstege eng aneinander liegen und die CF Schläuche sich nicht nach außen ausbeulen können. Die Unterseite dieses Paketes wird jetzt mit der Farbrolle mit Harz getränkt, und das ganze Paket mit der Verbinder Vorrichtung in die Form eingelegt. Alles schön ausrichten und von Hand etwas andrücken.


    Sitzt alles, wird der Kabelbaum eingelegt und mit leicht klebendem Klebestreifen fixiert. Er soll auf keinen Fall mit den eingeharzten Teilen zusammen kommen. Auch die Sperre für die Ausziehsicherung wird mit Sek. Kleber fixiert.


    Der Flächenabschlußholm und der Klappenholm werden ebenfalls eingelegt und etwas angedrückt.


    Die Oberseite des Hauptholmes wird jetzt mit der Harzrolle getränkt.


    Zum Verkleben der beiden Formhälften wird zum Schluß die Klebe – Mumpe an gemischt. Sie besteht aus Harz/Härter, Mikroballone, Erosil und etwas gemahlenem Glas. Alles gut vermischt fülle ich das in die Spitze eines Plastikbeutels, die dann so abgeschnitten wird, daß ein ca. 1,5 bis 2mm Loch entsteht. Durch diese Öffnung trage ich das Harz zuerst an der Nasenleiste von Ober und Unterform auf. Dann Endleiste (nicht Unterform; ist zuviel), WR Rand. Querkraftbolzen, Ruderteilungen, Flächenabschlußholm und zum Schluß zwei Raupen auf den Hauptholm, da ja die Holmstege mit etwas Untermaß (bis ca. 0,3 mm) zugeschnitten wurden.


    An den beiden Formenden schraube ich die Führungsbolzen ein. Sie ermöglichen ein grobes Zusammenlegen der Formhälfte, ohne das alles hin und her rutschen kann. Dann werden die vier Paßstifte eingeschlagen. Auf die geschlossene Form lege ich über die gesamte Länge zwei Vierkant ALU Profile auf, die mir Paul ausgeliehen hat. (Danke) Und darauf quer noch dicke Eisenteile. Das alles wird mit Schraubzwingen mit der Arbeitsplatte feste verbunden. Mit einem 0,1 mm Spion habe ich noch die Auflage der beiden Formen überprüft.


    Jetzt heißt es: alles gut aushärten lassen. Ca. eine Woche. Mal sehen, ob ich es so lange aushalte. d009

    Der Hauptholm besteht aus 6 mm Depron Stegen mit CF Schlauch überzogen. Die Abstands – Stege aus 3 mm Depron, damit der gesamte Holm so schmal wie möglich bleibt. Da sowieso schon sehr wenig Platz in der schmalen Fläche vorhanden ist.


    Die Höhen - Maße habe ich so gewählt, daß sie mit aufgezogenem CF Schlauch noch leicht unterhalb der verfügbaren Höhe liegen. Denn anders als bei richtigen Formen, kann ich die Stege mit den „Schaumstoff – Formen“ NICHT beim Schließen der „Form“ auf Maß drücken. Ich möchte nicht riskieren, daß ich hinterher Ausbeulungen auf der fertigen Fläche habe.


    Der Flächen-Abschlußholm besteht ebenfalls aus 6 mm Depron, allerdings mit Glas Schlauch überzogen.


    Für den Klappenholm ist nur sehr wenig Höhe vorhanden. Da die QR und WK im Mittel nur ca. 25 mm breit sind. Dort muß aber unbedingt ein CF Holm eingebaut werden, damit die Klappen verdrehsteif sind und nicht im Schnellflug flattern. Ich möchte sie nämlich jeweils nur einmal anlenken. Ich brauchte also etwas festes, was sich aber leicht zusammendrücken läßt. Da bieten sich die „Ballermann“ Strohhalme an. Sie haben auch die richtige Länge. Unser RT hat sie mir dann zur Verfügung gestellt. Danke noch einmal. Diese wurden mit CF Schlauch überzogen.


    Zuletzt wurde der Kabelbaum zusammen gelötet. Als Anschluß zum Rumpf verwende ich 8 – polige MPX Stecker. Ca. 10 cm werden mit Schrumpfschlauch überzogen und geschrumpft. Am Ende des Schrumpfschlauches habe ich ein Stückchen Sperrholz geklebt. Das dient als „Ausziehsicherung“ Im Grunde genau wie beim ASY. Hat sich bewährt.


    Verbinder Tasche. Dazu wurde der Verbinder Dummy an der Vorrichtung zuerst mit Margarine dünn eingeschmiert, dann mit zwei Folie umwickelt welche mit Tesafilm Stücke gesichert wurde. Drüber wird ein Glasschlauch gezogen. Mit Leucopor werden die fransigen Enden gesichert. (Idee vom Paul)


    Die Anschlußrippen innerhalb der Laminat Schalen. Diese habe ich mir vom Felix fräsen lassen. Absolute Paßgenauigkeit. grinstop Diese wurden noch durch 3 mm GFK Reste im Bereich der Querkraftbolzen verstärkt. Ist wie beim ASY. Damit sich die Bolzen nicht zu leicht bei Lande - Belastungen lösen. 4y

    Vorrichtung für die Verbinder Taschen:


    Wir vorher geschrieben, kann ich die Vorrichtung für die Verbinder Taschen vom ASY übernehmen. Lediglich die Position des hinteren Querkraftbolzen konnte ich nicht verwenden, weil die Flächentiefe an der 17 geringer ist. Stattdessen habe ich eine 3 mm Bohrung gebohrt, um die Anschlußrippen immer in der gleichen Position zu haben.


    Zuerst habe ich die Vorrichtung an die WR Position der obere Flächenschale angelegt (liegt unten) und mit einer Schraubzwinge befestigt. Ein genaues Stahlstück (Körper einer großen Schieblehre) legte ich auf die Verbinder Vorrichtung. Foto. An beiden Seiten wird die Tiefe zur Trennebene gemessen. Schließlich soll die Verbinder Tasche später an beiden Flächen genau gleich sein. Um ein gleichmäßiges Maß zu erhalten, mußte ich an einer Seite 3 Rasierklingen unter die Vorrichtung unterlegen. Dann hatte ich die gleichen Höhen li + re zur Trennebene.


    Als nächstes galt es die Vorrichtung in Längsrichtung auszurichten. Denn schließlich sollen die Flächen später im richtigen Winkel gleichmäßig am Rumpf anliegen. Dazu habe ich ein 2m langes Industielineal an den Verbinder Dummy der Vorrichtung angelegt. Wie sollte ich das Lineal daran befestigen? Wie sollte ich damit die Position genau ausrichten können.????? denk04


    Ging also gar nicht. Da fiel mir mein Motorrad Spezi ein, mit dem ich oft abends in seiner Garage beim Schrauben helfen muß. Der richtet sein Hinterrad zum Kettenritzel am Getriebe über die Kette mit einem Laser Pointer aus.


    Super, das könnte gehen. Diesen kleinen Laser Pointer gibt es in zwei Ausführungen: Zum Einen strahlt er einen Punkt aus, zum Anderen strahlt er eine breite Linie aus. Ich habe mir einen mit Linien Funktion gekauft. Der hatte auf der Anlageseite noch einen Magneten. Bei dieser Ausführung kann man den Strahlverlauf noch auf einem längeren Auflagebereich sehen (gesamte Kette)


    Ich habe dann die erforderliche Position auf dem Randbogen der Fläche angezeichnet, und eine Stecknadel dort eingestochen. Der Pointer wurde mit dem Magnet an der Vorrichtung befestigt, und ich konnte jetzt die Vorrichtung so positionieren, daß der Strahl genau auf die Stecknadel zeigt. Natürlich wurde noch die Position des Verbinders zur Nasenleiste eingestellt. grinstop


    Die WR Kante an der „Form“ (Schaumstücke) mußte noch leicht angepasst werden, damit die Vorrichtung genau anliegt.


    In dieser Position wurde die Vorrichtung mit Paßstiften und Messinghülsen auf dem Baubrett (Form) befestigt. Sie ist zwar abnehmbar für spätere Arbeiten, kann aber immer wieder genau befestigt werden.


    Jetzt können die Einbauteile vorbereitet werden.

    Hallo Freunde,

    heute waren Ralph, Andreas und ich am Nordhang in der Eifel. Die Sonne knallte, der Wind bließ kräftig aber nicht zu stark. Bis auf das Urgestein (Name habe ich vergessen) waren wir alleine am Hang. Dementsprechend ging dann die Post ab. Das Panorama beim Fliegen und die Landewiese sind immer wieder Spitze. Das war ein sehr gelungener Tag. Auf der Hin- und Rückfahrt leere Autobahnen. Keinen Stau, noch nicht mal bei Köln. So lieben wir es. happy

    Noch ein paar Eindrücke: Ja ich weiß, immer der ASY. :rolleyes: Aber wir waren ja auch fast alleine. Und Ralph ist auch drauf. grinstop

    Gruß Manfred

    Fortsetzung:


    Außer den oben aufgeführten habe ich noch zusätzliche FP angelegt:


    4. Butterfly: hier verhält sich der ASY wie andere Modelle auch. Die Grundeinstellung ist wie im „Normalflug“. Allerdings braucht er viel HR Beimischung (Tiefe) bei voll gezogenem Butterfly. ( Siehe Tabelle ) Es ist ratsam das HR so einzustellen, daß der ASY im Anflug die Nase immer leicht nach unten hält. So behält er immer genug Fahrt, und die Flugbahn geht auch ständig nach unten. Liegt der Rumpf im Anflug zu waagerecht, fliegt er sehr langsam in gleicher Höhe weiter. Dann kann es natürlich passieren, daß er zu langsam wird und durchsackt. Das ist in Bodennähe sehr riskant. Für plötzliche Windböen, plötzlich nachlassenden Gegenwind in Bodennähe oder Steuerfehler kann der ASY nichts. Wie und wo ihr das am Sender steuert muß jeder für sich entscheiden. Ich benutze dafür den „Gas Knüppel“ und habe hier für eine eigene Flugphase!


    Das hat den Vorteil, daß man das Modell optimal einstellen kann. Und sich beim Trimmen in anderen Flugphasen nichts an den Einstellungen in Butterfly verändert. Auch andere Windverhältnisse spielen dann keine Rolle mehr.


    5. Speed 2: Hier habe ich für QR und HR „Dualrate“ eingestellt. Also die Ausschläge verkleinert. So brauche ich nur einen Schalter umzulegen. Da ich diese Flugphase nur beim „Dizzen“ (DS Fliegen) benutze, kann ich das Modell hierfür noch einmal genauer oder anders einstellen und verstelle mir keine anderen FP. Bei den höheren Geschwindigkeiten wirken die Ruder extremer, und der Flug wird bei kleineren Ausschlägen ruhiger.


    6. Streckenflug: HR etwas auf Fahrt (nicht Speed) getrimmt, QR und WK in Neutralstellung und Snapflap dazu gemischt. Das Modell fliegt immer noch einen Abfangbogen. Auch wenn er sehr groß ausfällt.

    Jeder kennt es: man hat das Modell in der Ebene optimal eingestellt. Wird der Wind sehr stark, oder fliegt man am Hang Eifel, Rhön, Alpen, bei starkem Wind, muß getrimmt werden. Nach einigen Trimmvorgängen hat man das Modell wieder gut eingestellt. Man freut sich und genießt den Tag. Kommt man wieder nach Hause und fliegt in der Ebene, stimmt für dieses Gelände und die Wetterlage wieder nichts mehr. Deshalb diese FP. Ist sie optimal eingestellt, d.h. das Modell fliegt mit etwas mehr Fahrt als in Normalflug Stellung, jagt aber noch nicht „nach unten“, kann diese Einstellung bei jedem Wetter oder Gelände beibehalten werden. Man muß nicht mehr die Trimmungen verändern um etwas schneller zu fliegen. Man legt nur einen Schalter um. In dieser FP lassen sich auch Abwindfelder schneller und kontrollierter durchfliegen.


    Am besten probiert man das am Hang aus. Man fliegt den ASY in F3F Manier immer hin und her. Bei den Wenden sorgt das SnapFlap dafür, daß er knackig rum kommt. Jetzt wird das HR so getrimmt, daß das Modell nach der waagerechten Wende die Nase einen Hauch nach unten nimmt. Aber in fast waagerechter Lage weiter fliegt, und damit immer mehr Fahrt aufholt. Wenn das Modell dann mit der höheren Geschwindigkeit (=höherer Auftrieb) schnell und gleichmäßig hin und her fliegt, ohne Höhe zu verlieren ist diese FP gut eingestellt, und kann bei fast allen Wetterlagen so beibehalten werden.


    7. Windenstart: (Entfällt bei E-Motor)

    WK auf 10°; QR auf 5°. Dazu entsprechend viel Tiefe (Tabelle) gemischt. Sonst hängt er zu steil am Seil und bricht aus!


    QR Ausschläge: (nach Tabelle) Differenzierung 50%


    Beim Thermikfliegen sind die normalen Ausschläge meist zu groß und der Flug wird unruhig. Deshalb habe ich Dualrate 50% zuschaltbar gemacht. Mit Expo komme ich nicht zurecht. Zuerst kommt nix, dann alles zu viel.


    Bei bockigem Wind reichen die normalen QR Ausschläge aus.


    Die WK schalte ich als QR nur dann zu, wenn der Wind am Hang beim Rausschmeißen extrem bockig ist, oder wenn ich beim Kunstflug sehr schnelle Rollen fliegen möchte. Bei allen anderen Gegebenheiten macht das Beimischen der WK als QR keinen Sinn. Man „zerstört“ nur eine gleichmäßige Strömung am Hauptflügel.


    Das Argument: „Wenn ich beides mische, brauche ich insgesamt kleinere Ausschläge“ stimmt in gewisser Weise, macht hier aber keinen Sinn, weil der ASY beim Steuern mit sehr kleinen und kurzen Ausschlägen zu steuern ist.


    Das sind einige Anregungen um den ASY optimal nutzen zu können.


    Für Fragen und Rat und Tat (Flug vorführen, Reparaturen) stehe ich jederzeit zur Verfügung. Außer nachts von 21:00 bis 9:00 Uhr morgens.


    Gruß Manfred 8)

    ASY Einstellungen


    Hallo ASY Besitzer und andere,

    ich möchte hier einmal einige Anregungen zum ASY Fliegen aufzählen. Ob andere Modelle gleich oder ähnlich fliegen kann sein, ist aber hier nicht das Thema. Ich möchte auch hier nicht den Eindruck erwecken als wenn das alles hier etwas Besonderes ist.

    Es geht mir darum dem ASY Besitzer mitzuteilen, daß der ASY ein sehr leicht zu fliegendes Modell ist, ohne daß man Angst vor „zickigem“ Verhalten haben muß.

    Auch sollte jeder ASY Besitzer den ASY bei jeder Wetterlage fliegen. Nur so lernt man ihn genau kennen und kann mit ihm entsprechend umgehen. Man muß keine Angst vor Überraschungen haben. Er ist im Grunde lammfromm und läßt sich immer schnell und einfach kontrollieren.

    Der ASY ist als Allround – Modell entworfen und konstruiert worden. In der Entstehungszeit noch für Wettbewerbe, später dann als Allrounder zum Spaßfliegen. Er sollte leicht in der Thermik steigen um lange Flugzeiten zu erreichen, und wenn man dann „oben“ ist, sollte er auch „vollgasfest“ für alle Figuren und Situationen sein. Außerdem ist er so aufgebaut, daß nicht eine unsanfte Landung den Flugtag beendet. Viele Verstärkungen sind aufgrund von jahrelangen „Erfahrungen“ 4y erfolgt. Dadurch sind natürlich einige Gramm dazu gekommen. Was aber den Flugleistungen keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, Ich habe im Laufe der Jahre festgestellt, daß das „beste“ Allroundgewicht bei ca. 3,5 kg liegt. Das ist eine Flächenbelastung von 55 gr/dm². Dann kann man noch extrem in der Thermik ziehen, und man kann auch schöne Abstiege fliegen. Bei höherem Gewicht erhöht sich das Durchzugsvermögen und macht erst richtig Spaß. Dann muß man beim engen Kreisen schon etwas mehr abstützen. Er bleibt aber immer sehr gut kontrollierbar.


    Der optimale Schwerpunkt liegt bei 118 mm von der Nasenleiste. Direkt in Rumpfnähe. Mit E – Motor kann man ihn fast ohne Trimmblei erreichen. Von „Angstblei“ und solchem Unsinn kann ich nur abraten. Wer den Schwerpunkt „seinem persönlichen Flug Stil“ anpassen möchte muß wissen, daß er die optimalen Einstellungen verläßt.


    Einfliegen:


    Schwerpunkt auf 118 und HLW eingestellt nach Angabe (Foto).


    In der Ebene: Motor an und abschmeißen. Das ASY steigt langsam stetig weg. Gegebenenfalls im Laufe des Steigens etwas nachdrücken.

    Keine Angst: Durchsacken oder Aufbäumen mit Strömungsabriß is nie nich.


    Am Hang: mit Motor wie oben.


    Ohne Motor: Mit etwas Schwung abschmeißen. Bei „normalem“ Wind wird er geradeaus weiter fliegen und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.

    Bei schwachem Wind wird er etwas abtauchen um Fahrt aufzunehmen. Hat er etwas Fahrt, kann er schon auf die Höhe „gezogen“ werden die er beim Abschmeißen hatte.

    Im Grunde kennt das jeder auch von anderen Modellen.


    HR Trimmung:


    In der Ebene: Auf Sicherheitshöhe muß die HR Trimmung etwas auf „Höhe“ getrimmt werden, bis er langsam und lammfromm gleitet. Der Abfangbogen soll bei dieser HR Stellung schon deutlich zu sehen sein. So zeigt der ASY eventuelles Steigen direkt an. Mit dieser Einstellung nimmt der ASY bei plötzlichen Gegenwind, oder wenn er in einen Aufwind fliegt, leicht die Nase nach oben und fliegt in der Lage so lange weiter, bis er keine Fahrt mehr hat. Laßt ihn ruhig so lange wegsteigen wie er will. Das bringt ein paar Meter. Er nimmt dann am obersten Punkt die Nase leicht nach unten und will Fahrt aufholen. Jetzt könnt ihr ihn einfach Fahrt aufholen lassen und ihr verliert wieder einige Meter, oder besser ist es, wenn die Nase nach unten nickt, zieht ihr einmal kurz und kräftig am HR bis der Rumpf gerade liegt. Dann fliegt er zwar langsam aber am höchsten Punkt weiter. Bei zu starkem Aufbäumen muß natürlich kurz nachgedrückt werden.


    Am Hang: Ist der Wind sehr schwach sollte man wie „in der Ebene“ verfahren. Denn auch am Hang muß man an schwachwindigen Tagen nach Aufwind suchen. Ist der Wind stärker kann man mit der angegebenen Grundstellung zuerst fliegen und die Trimmung den Windverhältnissen eventuell etwas anpassen. (Muß nicht unbedigt sein. Siehe FP "Streckenflug")


    Fluglage:

    Auf jeden Fall soll der Rumpf optisch immer waagerecht liegen. Die Nase soll im Geradeausflug nie nach unten zeigen. Dann jagt er nur daher und zeigt keine Aufwinde an.


    Thermiksuche:

    In der Ebene sowie am Hang bei schwachem Wind wie oben unter „HR Trimmung“ beschrieben. Versuchsweise können die WK auf „Thermik“ ( nach Tabelle ) dazu geschaltet werden. Bringt aber nichts, wenn keine Thermik da ist, er fliegt dann nur langsamer. Allerdings steigt er am Hang bei Gegenwind etwas besser.


    Thermikkreisen:


    Bei großflächiger Thermik wie mit jedem anderen Modell auch flache Kreise fliegen. WK auf Thermikstellung. Und immer wieder die Fluglage mit einem kurzen HR Stoß nach oben korrigieren. So steigt der ASY noch ein bißchen schneller. Ist die Thermik ruppig, oder ist der Wind stärker, sollte man ohne zusätzliche Klappenstellung kreisen. Dann fliegt er immer schnell genug und „hängt“ gut am Ruder. Auch hier gilt wieder: immer relativ viel ziehen, damit der Rumpf immer gerade liegt. Die Nase soll nie nach unten zeigen. Ja sie kann sogar etwas nach oben zeigen. Dann steigt er schneller.

    Ist kein Witz! Sollte er etwas Fahrt verlieren macht das nichts, dann kreist er eben langsamer weiter, oder er fällt etwas in die Kurve hinein und holt sich seine Fahrt. Er wird nie plötzlich abschmieren. Wenn man es übertrieben hat und die Strömung dennoch abreißt, kündigt sich das lange vorher an und man kann es sofort mit kurzem kräftigem Abstützen unterbinden.


    Bei enger Thermik, an Buschgruppen und Gelände Mulden etc. in niedriger Höhe, oder auch in größerer Höhe wenn der „Bart“ sehr eng ist, legt man den ASY in eine Schräglage von ca. 45° und man „zieht“ so stark, daß der Rumpf gerade liegt oder sogar die Nase leicht nach oben nimmt. Hier sollte man jetzt die WK (Thermik) dazu schalten. Das „Ziehen“ soll nur immer erst einmal stoßweise geschehen. So stellt sich der Rumpf immer etwas auf, und fliegt nach oben. Bei so starkem HR werden die Kurven sehr eng. Hier will sich der ASY in die Kurve hinein ziehen. Jetzt müssen wir mit dem QR abstützen. Das braucht man nicht permanent zu machen sondern nur stoßweise nach Bedarf. Durch das „hinein ziehen“ nimmt das Modell immer genügend Fahrt auf, und man kann so sehr schön eng kreisen. Dieses enge „Hoch ziehen“ sieht vielleicht nicht elegant aus, bringt aber stärkeres Steigen in sehr engen lokalen Aufwinden.


    Das SR wird beim Kreisen nur bei Bedarf eingesetzt. Also beim Einleiten des Kreises, oder wenn er mal nicht so will wie er soll. Bei sehr schwacher Thermik kann man ihn auch nur mit SR fliegen. Ist mir persönlich aber nicht dynamisch genug.


    Generell soll man den ASY immer „laufen“ lassen (heißt nicht schnell fliegen) und nur korrigierend eingreifen.


    Flugphasen:  ( FP ) (Für alle Einstellwerte wird eine vollständige Tabelle mitgeliefert, oder kann angefordert werden)


    1. Normalflug: Alle Ruder in neutraler Einstellung. (nach Tabelle und nach oben beschriebener HR Trimmung). (Abfangbogen groß, aber deutlich)


    2. Thermik: WK auf 2°; QR auf 1° HR dabei nicht verändern! (Abfangbogen: sehr deutlich)


    3. Speed: WK und QR 3° nach oben. Und HR so eingestellt, daß er sich im Sturzflug nicht abfängt, aber auch nicht unterschneidet. In dieser neutralen Einstellung gelingen Kunstflugfiguren am besten, ohne dass man viel korrigieren muß. Beim Rückenflug muß man fast nicht „Tiefe“ drücken. Rollen gelingen auch wie an der Schnur gezogen. Auch kann man so wunderbar bei starken Hang Aufwinden fliegen. Dann macht das Fliegen so richtig Spaß. Wenn man in nur (in Normalflugstellung) mit „Tiefe drücken“ anheizt, und das HR wieder los läßt wird er sich sofort wieder abfangen und steigen. Ein schneller sauberer Geradeausflug wird das nie.


    Unbedingt beim Speedflug: „SnapFlap“ dazu mischen. ( Beim HR Ziehen gehen die WK und QR 50% von WK stark nach unten; Anteil nach Tabelle) Dann gelingen auch die knackigen Wenden. Ganz gleich mit wieviel Fahrt. Ansonsten kommt der ASY nicht knackig um die Kurven. Denn wie bekannt braucht jedes Modell in engen Kurven viel Auftrieb. Doch durch die negative Klappenstellung (nach oben) ist der Auftrieb stark reduziert, und muß durch „Snapflap“ ausgeglichen werden.

    Ist diese Flugphase einmal optimal eingestellt, kann sie bei jedem anderen Gelände, bei jeder Wetterlage bestehen bleiben!


    Diese drei Flugphasen sind die wichtigsten, um das Potential des Modell ausschöpfen zu können. Da fängt es dann auch an, richtig Spaß zu machen.


    Ich rate jedem ab, der denkt: „Ach erst mal nur Normalflug. Das andere brauche ich nicht oder mache ich später. So wird er nie das Potential ausschöpfen können welches im Modell steckt!


    Ich akzeptiere das natürlich, wenn das jemand möchte. Da ist jeder frei. Diese Beschreibung soll dazu beitragen das optimale aus dem Modell herauszuholen.


    Fortsetzung nächster Beitrag

    Ich tausche nicht gerne gute Erfahrungen gegen Ungewissheit. Jetzt würde Paul wieder sagen: "Wenn man nichts neues ausprobiert, gibt es keine Entwicklung." Hat er Recht. Aaaaaaber, wenn etwas gut funktioniert, warum soll ich dann ein Risiko eingehen.

    Gruß Manfred.