• Letztes Wochenende war ich das erste Mal richtig mit dem Nitro DS fliegen. Meine Güte, sind da Kräfte am Werk.


    Angefangen hat jeder Flug mit dem Flitschen parallel zur Baumreihe im Lee. Hier war eigentlich alles schön windstill und die Welt war noch in Ordnung. ;)

    Sobald ich aus dem Scale-Gummi rausgezogen habe ging es direkt diagonal über die Baumkronen in den Kurs. So weit so entspannt.

    Dann ging es aber richtig los. Nach 2 Kreisen zog mich mein Spotter an der Jacke zurück, um weiter nach hinten zu gehen, um besser sehen zu können. Die Kreise wurden schnell größer und ich konnte erste Variationen im Kreis einbauen und ein bisschen rumprobieren.

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    Dabei habe ich erste Erkenntnisse gesammelt (von Spot, Windrichtung, etc abhängig):

    1. Steil durch die Leewalze eintauchen (war ca. 45 Grad)
    2. Bodennah nicht zu weit hinten eng wenden
    3. Knapp über die Baumkronen ins Luv um wenig Verwirbelungen mitzunehmen
    4. Dem Wind schnell die Unterseite zeigen und den Kreis ggf. zur "Entspannung der Situation" nach oben hin öffnen

    Die Konzentration ist so hoch, dass es zu Beginn wie im Tunnel war. Es war so anstrengend, dass ich nach insgesamt 3 Flügen mental schon am Ende war. So eine intensive Flugerfahrung hatte ich noch nie.

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    Es war wirklich sehr eindrucksvoll das selbst laminierte Modell so durch die Luft wirbeln zu sehen. Die Bestätigung "der Nitro hält das wirklich aus" war zwar nicht überraschend, aber trotzdem super yoman .

    Der Nitro hielt bis auf ein paar Wehwehchen den Belastungen stand, allerdings würde ich bei der auf 3,1kg aufballastierten 2,6kg Variante noch nicht von einer DS-Version sprechen. Was man im Normalfall nicht so einfach kaputt bekommt biegt sich im DS doch noch recht schnell. Dazu fehlen einfach noch mehr Holmgurte und noch das gewisse Quäntchen bis zur "DS-Endfestigkeit".

    Egal wie viele Videos man sich zu dem Thema angeguckt hat, die plötzliche gewaltige Energie aus allen Richtungen kommt nie richtig rüber.

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    Um das mal mit trockenen Zahlen zu beschreiben:

    • 3,1kg Abflugmasse (aus Respekt vor den Gewalten wollte ich es eher langsam angehen)
    • max GPS Speed 208 km/h --> ich war schonmal schneller, allerdings nicht auf so engem Raum. Es hat schon ordentlich "nach Jet" geklungen vol
    • Höhe max 164m über Start --> Ab und zu habe ich das friedliche Kreisen unterbrochen und habe die Energie einfach in Höhe umgewandelt, um mal kurz atmen zu können. Jeder der schonmal geflitscht hat weiß was hier für eine Kraft hinter steckt.
    • Beschleunigung vertikal 13,1g
    • Beschleunigung seitlich (Schläge in den Wirbeln ~1,5g)

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    Ein Video vom Nitro habe ich leider nicht, da mein Spotter und ich vollends auf die Modelle konzentriert waren. Nächstes Mal mit einer vollen DS-Version, ich freue mich schon fouet

    Grüße

    Felix

    Youtube

    1. Steil durch die Leewalze eintauchen (war ca. 45 Grad)
    2. Bodennah nicht zu weit hinten eng wenden
    3. Knapp über die Baumkronen ins Luv um wenig Verwirbelungen mitzunehmen
    4. Dem Wind schnell die Unterseite zeigen und den Kreis ggf. zur "Entspannung der Situation" nach oben hin öffnen

    Das haben wir dir doch gebetsmühlenartig immer wieder genau so erklärt.😁

    Nee, schön geschrieben und ich könnte es nicht.

    Glückwunsch

    Gruß Thomas

    Thomas

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